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Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Vorsicht Stufe!

Bitte durchtreten!

Ihr seid auf den ehemaligen Seiten des Lesecafé im »Kompott«. Im Zuge diverser Umgestaltungsprozesse („Die Zeiten haben sich geändert.“) wurde das Lesecafé anlässlich des zweiten Geburtstag am 1. Mai 2013 umbenannt. Statt »Nachschlag« gibt es jetzt dieses verflixte »Odradek«.

Das Lesecafé bietet auch weiterhin Raum für Literaturinteressierte, Antiquariatssurfer, Querdenker und Freigeister aller Couleur. Welche Erwartungen sich mit der Umbenennung verbinden, könnt Ihr auf dem neuen Blog unter odradek.blogsport.de/meta nachlesen und diskutieren.

Für etwaige Unmutsäußerungen die Umbenennung betreffend steht das Kontaktformular auf dieser Seite selbstverständlich weiterhin zur Verfügung.

Memorandum:

Die aktuellen Veranstaltungen im Lesecafé findet Ihr nun unter:
odradek.blogsport.de!

Geburtstag

Mittwoch | 1. Mai | 16:00 Uhr
Das Lesecafé hat Geburtstag und wird umbenannt

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Menschenrechte und Demokratie in Europa

Europawoche vom 04. bis 12. Mai 2013
Veranstaltungsreihe »Menschenrechte und Demokratie in Europa«

In der »Europawoche« vom 4. bis zum 12. Mai wird es im Lesecafé eine Veranstaltungsreihe zum Thema »Menschenrechte und Demokratie in Europa« geben. Euch erwartet ein kunterbuntes Programm unter anderem mit einem Gespräch mit Pavel Aleshin, Experimental-Musik-Künstler aus Russland, über die Menschenrechts-Situation vor Ort am 7. Mai. Am 8. Mai zeigen wird den Film »Residenzpflicht« und laden zum Gespräch mit Regisseurin Denise Garcia Bergt. Geplant sind weiterhin eine Kunst-Performance, eine interkulturelle Jam-Session und ein Erfahrungsaustausch mit Flüchtlingen und Zuwanderern. Seid gespannt!

Treff der Erwerbsloseninitiative

Aller 14 Tage | Mittwoch | 17. April | 18:00 Uhr
Regelmäßiges Treffen der Erwerbsloseninitiative

Um sich gegen die Schikanen und die Stigmatisierung, denen HartzIV-Betroffene und prekär Beschäftigte ausgesetzt sind, besser zu schützen, bietet die Erwerbsloseninitiative einen Informations- und Erfahrungsaustausch über Probleme mit dem »Amt« in Chemnitz. Wichtige Themen, um die es u. a. geht, sind Reaktionsmöglichkeiten auf Sanktionen, Tipps zum Umgang mit Eingliederungsvereinbarungen sowie Rechte und Möglichkeiten im Umgang mit »schwierigen« bzw. herablassenden Sachbearbeiter_innen oder dem Jobcenter allgemein.
Wer kurz vor einem Erstantrag steht, schon schlechte Erfahrungen mit dem Jobcenter gemacht hat oder sich einfach für die Thematik interessiert, ist ganz herzlich eingeladen:
Die Treffen finden aller 14 Tage im Lesecafé Nachschlag statt – jeweils am Mittwoch um 19:00 Uhr in den geraden Kalenderwochen: so also auch am 17. April.
Weitere Infos unter: einstweilenwirdesmittag.blogsport.de!

Pfade durch Utopia

Freitag | 5. April | 20:00 Uhr
Ein Buch/Film: Pfade durch Utopia

Am Freitag werden wir um 20 Uhr im Lesecafé den dokumentarischen Roadmovie »Pfade durch Utopia« zeigen, der als Buch mit Film im Nautilus Verlag erschienen ist. Im Anschluss an den Film wird es mittels Skype die Möglichkeit geben sich mit den FilmemacherInnen Isabelle Fremeaux und John Jordan über ihre Erfahrungen auszutauschen und zu diskutieren. Außerdem kann das (ausführlichere) Buch (+Film) erstanden werden.
Dieses Buch plus Film ist sowohl spannender Reisebericht als auch Dokumentation utopischer Praxis, eine Entdeckungsreise auf der Suche nach postkapitalistischen Lebensformen. Vom illegalen Klima-Camp beim Londoner Flughafen Heathrow bis zum von Punks besetzten Weiler in den Cevennen, von der von ihren Schülern selbst verwalteten anarchistischen Schule bis zur englischen Agrarkommune, von besetzten Fabriken in Serbien über die Freie-Liebe-Kommune in einer alten ostdeutschen Stasi-Basis bis zum Bauernhof, auf dem Privateigentum gänzlich abgeschafft ist – die Autoren haben in den in den Breschen und Lücken der Gegenwart sehr lebendige Utopien gefunden.
Aus dieser reichen Erfahrung ist Pfade durch Utopia entstanden, ein verführerischer Bericht, der vom Leben dieser Gemeinschaften erzählt, von ihrem Alltag und ihrer Geschichte. Der dem Buch beiliegende Film, der während der Reise gedreht wurde, ist ein poetisches Roadmovie aus der Zukunft.

Das Haus

Donnerstag | 21. März | 21:00 Uhr
Teenage Angst Ensemble: »Das Haus«

Seit 2007 verschmilzt das Teenage Angst Ensemble auf der Suche nach der Weltformel Texte, Bilder und Sounds zu Geschichten und bringt diese auf die Bühnen des deutschsprachigen Raums.
Da es die Weltformel eher auf der dunklen Seite des Mondes vermutet, beschäftigt sich das Teenage Angst Ensemble besonders gerne mit den Abgründen der Seele. Neben wechselnden Gästen besteht es im Kern aus Moana Köhring und Daniel Nipshagen.
Rätselhafte Briefe. Ein mysteriöser Mieter. Suche nach Nähe und der Vergangenheit, Selbstmord und immer wieder »Das Haus«. Bizarre Fragmente, die sich in der Phantasie des Zuschauers zu einem verstörenden Ganzen zusammen fügen. Moana Köhring und Daniel Nipshagen als das »Teenage Angst Ensemble« laden ihre neue Inszenierung »Das Haus« zu erkunden und dabei hautnah bizarre Geheimnisse und menschliche Abgründe zu erfahren.
Weiteres unter: teenageangstensemble.de und vimeo.com/teenageangst.

Marx ist die Methode

Montag | 18. März | 19:30 Uhr
Marx ist die Methode, nicht die Antwort.

Zu den größten wissenschaftlichen Leistungen von Marx gehört es, einen methodischen Ansatz für die Analyse und Entwicklung der kapitalistischen Gesellschaft gefunden zu haben. Die Anwendung seiner Methode hat Marx auch zur Erkenntnis geführt, dass eine Gesellschaft nie untergeht, bevor sie nicht alle ihr innewohnenden Potentiale entwickelt hat. Insoweit tut sich ein Widerspruch zwischen dem ‚Klassenkämpfer‘ Marx, der eine bevorstehende proletarische Revolution
propagiert und dem ‚Wissenschaftler‘ Marx auf. Die aktuelle Bedeutung von Marx besteht darin, dass er die Grenzen einer Gesellschaft aufgezeigt hat, die auf das Kapital gegründet ist. Ob diese Grenzen bereits erreicht sind und welche Möglichkeiten die modernen Gesellschaften haben, der verhängnisvollen Profitlogik zu entgehen – dies zu ergründen ist Aufgabe der modernen Gesellschaftswissenschaft, die die Bedeutung der Marxschen Methode bei der Lösung dieser Aufgabe für sich noch nicht entdeckt hat.
Vortrag und Diskussion mit Dr. phil. Marion Krieger ab 19:30 Uhr.